MINT-Netzwerk

Das Netzwerk für eine gute schulische Bildung und berufliche Aus- und Fortbildung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ist offen konzipiert, d. h. alle Interessenten aus der Wirtschaftsregion Westbrandenburg, die sich bereits im MINT-Bereich engagieren bzw. an dem Thema interessiert sind, sind zur Teilnahme aufgerufen. Informationen über die neusten MINT-Entwicklungen in der Region und die Netzwerkarbeit werden sowohl über einen offenen Verteiler als auch in Pressemitteilungen, auf der Netzwerk-Webseite und in den Medien der Partner veröffentlicht.

Unsere Arbeitsweise

Im Netzwerk arbeiten gegenwärtig über 40 engagierte Partner in verschiedenartiger Weise zusammen und unterstützen sich unter Einbringung eigener Ressourcen. Das Netzwerk ist keine reine Informationsveranstaltung. Jeder Teilnehmer bringt sich aktiv in die Diskussionen und Aktivitäten des Netzwerks ein. Die Teilnehmer im Netzwerk sollen Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig unterstützen, Initiativen bündeln und miteinander neue Inhalte und Projekte entwickeln und umsetzen.

Unser Leitbild

Eine gute schulische Bildung und berufliche Aus- und Fortbildung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bilden die Grundlagen für

• die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Westbrandenburg

• die Ansiedlung und Entwicklung von Unternehmen in Westbrandenburg

• die Zukunftschancen der jungen Menschen in der Region

Im Netzwerk tauschen wir uns über bisherige Aktivitäten in der MINT-Bildung aus, entwickeln gemeinsam neue Aktivitäten und Ideen und vernetzen uns stärker miteinander. Wir möchten mehr Interesse bei Schülern, Eltern, Erziehern sowie (kommunal-)politischen Institutionen an technisch-naturwissenschaftlichen Themen wecken. Auf diese Weise wollen wir die Region Westbrandenburg als MINT-Region etablieren, in der alle Akteure die Bedeutung der MINT-Bildung anerkennen und zu deren Verbesserung zusammenarbeiten.

Eine kluge Bündelung unterschiedlicher Interessen und verschiedener Stärken wird die Bildungs- und Erziehungsarbeit bei Kindern und Jugendlichen unterstützen, den Fachkräftebedarf der Unternehmen in der Region sichern und die Wirtschaftsregion nachhaltig stärken.

Aus diesen Zielen ergeben sich folgende Leitlinien:

1. MINT ist (nicht) selbstverständlich.

Wir verstehen MINT-Bildung als wesentlichen Bestandteil einer umfassenden Bildung entlang der gesamten Bildungskette. Offenheit für die gesellschaftliche Relevanz von MINT sowie die Stärkung des Verantwortungsbewusstseins und der sozialen Kompetenzen der jungen Menschen sind Kernelemente unserer Aktivitäten. Bei der inzwischen entstandenen und sich schon aus demographischen Gründen vergrößernden MINT-Fachkräftelücke handelt es sich nicht nur um ein konjunkturelles Phänomen, sondern um ein strukturelles Problem. Schon deshalb wollen wir die Attraktivität der MINT-Berufe steigern, indem wir die Kreativität der Kinder und Jugendlichen fördern und fordern sowie einen Beitrag zur Integration leisten.

2. MINT ist ein starkes Netzwerk.

Im Netzwerk arbeiten engagierte Kindereinrichtungen, Schulen, Oberstufenzentren, Hochschulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Wirtschafts- und Handwerksverbände, Kommunen, Institutionen und Unternehmen der Wirtschaftsregion in verschiedenartiger Weise zusammen und unterstützen sich unter Einbringung eigener Ressourcen. Dieses Netzwerk steht somit für die gesamte MINT-Bildungskette: von der frühkindlichen über die schulische, berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen. Das Netzwerk ist offen gestaltet.

3. MINT beginnt schon im Kindesalter.

Im Netzwerk werden Angebote entwickelt, die dem Alter und dem Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen angepasst sind, das Interesse an MINT fördern und kleinschrittig zu einem modernen MINT-Verständnis führen. Gemeinsam streben wir die bestmögliche schulische und berufliche Ausbildung für Kinder, Schüler, Auszubildende sowie Studenten an, um sie auf die Zukunft in der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft vorzubereiten.

4. MINT beachtet individuelle Unterschiede.

Im Netzwerk werden die unterschiedlichen Ziele, Ansprüche und Neigungen der mitwirkenden Personen, Organisationen und der regionalen Wirtschaft berücksichtigt, wodurch sich Möglichkeiten der individuellen Verwirklichung der Arbeitskräfte und der Sichtung vorhandener Talente für verschiedene Branchen ergeben. Somit steht für uns der Mensch mit seinen Fähigkeiten, Potenzialen, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelpunkt.

5. MINT entwickelt sich durch gemeinsames Handeln.

Im Netzwerk entwickeln die beteiligten Partner die notwendigen Ziele und Strukturen in vertrauensvoller, aufgeschlossener und zielorientierter Arbeit und passen diese laufend den sich ändernden Anforderungen und Bedingungen an. Wir eröffnen unseren Partnern und Förderern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung die Möglichkeit, das Forum für den Informationsaustausch, die Partizipation und die Kooperation zu nutzen und eigene innovative Ideen mit uns gemeinsam zu verwirklichen.

6. MINT verbindet Generationen und fördert gegenseitiges Verständnis.

Im Netzwerk werden unterschiedliche Generationen zusammengeführt, um voneinander und miteinander zu lernen, neue Ideen umzusetzen und von individuellen Erfahrungen zu profitieren.

7. MINT ist eine Plattform.

Unter Beachtung allgemein gültiger Qualitätsmaßstäbe bieten wir Erziehern, Lehrern, Ausbildern, Hochschullehrern eine Plattform für die gemeinsame Weiterentwicklung ihrer MINT-Kompetenz an. Oberstes Gebot ist die stetige Orientierung an aktuellen Anforderungen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Die Netzwerkkoordination

Die Technische Hochschule Brandenburg, die Wirtschaftsregion Westbrandenburg und die Fachgruppe Wirtschaftsförderung der Stadt Brandenburg teilen sich die administrative Betreuung des Netzwerks. Sie laden zu den Sitzungen des Netzwerks ein und führen das Protokoll, nehmen Neumitglieder auf und führen die Mitgliederliste, koordinieren die Arbeitsgruppen, betreiben die Website, suchen nach Fördermöglichkeiten.